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EnergieSparCheck - warum?

Das Landesförderprogramm zum EnergieSparCheck wurde aus zwei Gründen ins Leben gerufen. Zum einen sollen damit die Bemühungen zur Reduktion von CO2 vorangetrieben werden. In diesem Zusammenhang wird auf das enorme Einspar-potential verwiesen, das mit der Sanierung der ca. 85% der Wohnungen Baden-Württembergs die vor der Wärmeschutzverordnung von 1984 entstanden sind, besteht. Zum anderen wurde die Notwendigkeit erkannt, der Bauwirtschaft einen Beschäftigungs- und Investitionsimpuls zu geben.
Der EnergieSpar-Check soll aus dieser Betrachtung dem Hauseigentümer einen Entscheidungsimpuls geben, eine Modernisierung seines Hauses durchzuführen. Für das Handwerk bietet der EnergieSparCheck damit eine sehr effiziente Möglichkeit, das enorme Auftragspotential, das
sich in der Altbaumodernisierung verbirgt, nutzbar zu machen. Mit dem EnergieSpar-Check kann so der oft entscheidende erste Kontakt zu einem neuen Kunden hergestellt werden.

Was ist die Grundlage des Programms EnergieSparCheck?

Die Abwicklung des EnergieSparCheck ist in einem Vertrag zwischen dem Ministerium für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg und dem Baden-Württembergischen Handwerkstag geregelt.
Der Baden-Württembergische Handwerkstag hat wesentliche Teile der Abwicklung dieses Vertrages an die Fachverbandsorganisationen weiter übertragen, aus deren Bereichen sich in erster Linie die Energieberater rekrutieren. Insgesamt investiert das Land 3 Mio. DM allein in den EnergieSparCheck.

Was wird gecheckt?

Der EnergieSparCheck ist die Gesamtaufnahme der energetischen IST-Situation eines Bauwerkes. Überprüft wird die Außenhülle eines Gebäudes und die Heizanlage von Ein- und Zweifamilienhäuser bzw. Häuser im Besitz von Eigentümergemeinschaften mit bis zu acht Wohnungen. Bei der Überprüfung der Außenhülle (eingesetzte Baustoffe, Dicke, Isolierung, Fenster, Baumängel, etc.) und bei der Überprüfung der Heizanlage (Typ, Dimensionierung, Alter, etc.) wird der Ist-Zustand des Gebäudes mit dem theoretischen Soll-Zustand nach der derzeit gültigen Wärmeschutzverordnung von 1995 verglichen. Dazu werden EDV-Programme eingesetzt, die zur Arbeitserleichterung und zur Objektivierung der Verfahren und Ergebnisse dienen. Als Ergebnis erfolgt eine Darstellung der am konkreten Gebäude angezeigten bautechnischen Maßnahmen zur Verbesserung der Energiebilanz.
Der Arbeitsaufwand für einen Check liegt bei etwa 4 - 7 Stunden.


 

 

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